Hintergrundinformationen zur aktuellen und angestrebten zukünftigen Entwicklung der Rennbahn Hoppegarten,                                   unserer Rennbahn im Grünen!

In der Gemeindevertreterversammlung der Gemeinde Hoppegarten, hat sich nach eingehender Diskussion am 17.07.17, eine eindeutige Mehrheit der Gemeindevertreter gegen eine Umwandlung des Rennbahnareals von einem Natur- und Landschaftsschutzgebiet (gemäß gültigem Flächennutzungsplan der Gemeinde Hoppegarten) in ein Sondergebiet für „…Freizeitveranstaltungen“ ausgesprochen.

 

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Beschlussvorlage der Gemeinde für den 17
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Niederschrift Versammlung der Gemeindeve
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Das Ziel des Besitzers und Betreibers der Rennbahn (Gerhard Schöningh ehemaliger Fondsmanager) war und ist es immer noch, auf dem Gebiet der Rennbahn Veranstaltungen, wie das für September 2017 geplante Musikfestival „Lollapalooza“ stattfinden zu lassen. Herr Schöningh verfolgt auf der Hoppegartener Rennbahn die „Strategie, eine der führenden Veranstaltungsstätten der Hauptstadtregion zu werden“. Dazu passt auch seine Aussage, dass: … „das mit rund 70.000 täglichen Besuchern größte innerstädtische Musikfestival Deutschlands, … auf der Rennbahn Hoppegarten eine neue Heimat findet.“ Entsprechend einer Pressemitteilung des Betreibers der Rennbahn Hoppegarten soll „Der umfangreiche Schutz des hochklassigen Geläufs … während der Auf- und Abbauzeiten rund um das Festival … eine hohe Priorität..“ haben.

 

Was ist aber mit Anwohnern, der Natur und Landschaft sowie den  Tieren?

Beispielsweise werden an den beiden Veranstaltungstagen (09.+10.09.2017) zum Musikfestival „Lollapalooza“ rund 140.000 Besucher erwartet. Dadurch entsteht ein enormer Besucherandrang, der auch schon auf den Anreisewegen und in der näheren Umgebung der Rennbahn zu Problemen führen wird. Auf dem Festivalgelände werden durch die Menschenmassen die Landschafts- und Naturschutzgebietsflächen zertrampelt, zerstört  und verschmutzt. Auch werden nicht nur die Anwohner durch den Lärm belästigt, sondern Tiere verängstigt, vertrieben und gefährdet.

 

Der Lärm für die nächstgelegenen Anwohner soll vor Ihrem Fenster voraussichtlich nicht mehr als 100 dB(A) betragen dürfen! Das ist lauter als Kreissägen und dann über einen Zeitraum von vielen Stunden, voraussichtlich von 8 Uhr früh bis 01 Uhr früh (einschließlich Tonanlagentests).

 

Selbst der Veranstalter weist darauf hin, dass „Bei Konzerten … aufgrund der Lautstärke Gefahr von möglichen Hör- und Gesundheitsschäden bestehen.“ Er empfiehlt, „Ohrstöpsel zu benutzen.“

 

Wir fragen,

wie sollen Hasen, Rehe, Vögel oder Fledermäuse Ohreschützer tragen???

Anwohner tragen Orschützer das ganze Wochenende???

 

Kurz gesagt, die sich dort im LSG und NSG über Jahre entwickelte Pflanzenwelt wird zertrampelt und zerstört, die dort heimischen Tiere werden vertrieben. Die Anwohner werden belästigt durch Einschränkung ihrer Bewegungsfreiheit, Lärm, Menschenmassen und Vermüllung.

 

Darüber hinaus werden für die Besucher Wege auf dem Landschaftsschutzgebiet gebaut, um zum einen mit Bussen, Autos und zum anderen zu Fuß die Festivalfläche zu erreichen. Dabei werden Trockenrasenflächen für selten gewordene heimische Pflanzen, Insekten und Tiere komplett zerstört.

Weitere Informationen können Sie der Zusammenstellung (Autor Herr Arndt/ Gemeindevertreter der Grünen) entnehmen, die wir hier zu Download bereitstellen.

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Lollapalooza in Hoppegarten.pdf
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