Neophytenentfernung am "Vogelherd"

Der nächste Arbeitseinsatz steht bevor. Als neues Betätigungsfeld wird sich unsere Ortsgruppe mit der Entfernung von nicht heimischen invasiven Pflanzenarten (Spätblühende Traubenkirsche, Eschenahorn, Mahonie, u.a.) bechäftigen.  Ein erstmaliger großangelegter Arbeitseinsatz findet am Freitag den 04.10.2019 statt.  Neue Mitstreiter sind herzlich willkommen!
Treffpunkt ist 9.30 Uhr die Brücke in Ravenstein (Navi: Mühlenstraße 9, 15366 Hoppegarten).

Bedeutung für die Artenvielfalt/Biodiversität

- Auswirkungen auf Ökosysteme (Beispiele): Aufgrund der hohen Invasivität der Spätblühender Traubenkirsche (Prunus serotina) wird in vielen Teilen des Verbreitungsgebietes sowohl die Artenzusammensetzung als auch die Struktur der Ökosysteme negativ beeinflusst.

- Dauerhaftigkeit der Auswirkungen: Aufgrund der Fähigkeit zu Stockausschlag und Wurzelbrut ist die Art sehr dauerhaft.

- Ökologische Integration: Eine ökologische Integration in natürliche oder naturnahe Waldökosysteme ist aufgrund der starken Invasivität nicht möglich.

Quelle: waldwissen.net


Artenvielfalt retten - Zukunft sichern

Brandenburger Naturschutzverbände starten Volksinitiative

Dass der Verlust unserer biologischen Vielfalt längst kein Nischenthema mehr ist, hat das Volksbegehren in Bayern Anfang des Jahres mit fast 1,8 Millionen Unterstützern eindrucksvoll gezeigt. Klar ist, dass z.B. die Masse der Flug-Insekten laut der Krefelder Studie innerhalb der letzten 25 Jahre selbst in Schutzgebieten um 75 Prozent abgenommen hat. Bei den Vögeln der Agrarlandschaft und den Amphibien sieht es ähnlich düster aus.

Die Brandenburger Umwelt- und Naturschutzvereine NABU, BUND, Naturfreunde, deren Jugendorganisationen, Grüne Liga sowie die Aurelia Stiftung als Initiatoren haben Mitte April 2019 einen Volksinitiative für mehr Artenvielfalt in Brandenburg gestartet. Wir wollen mit unserer Volksinitiative erreichen,

- dass in Naturschutzgebieten und FFH-Gebieten keine Pestizide eingesetzt werden dürfen,
- dass landeseigene Flächen ökologisch bewirtschaftet werden,
- dass es größere Pufferzonen um Gewässer gibt,
- dass Agrarsubventionen nicht nach Fläche, sondern nach umweltgerechtem Handeln ausgegeben werden,
- dass Kommunen ihre Flächen pestizidfrei bewirtschaften,
- dass es weniger Lichtverschmutzung
- und weniger Flächenverbrauch gibt.

Schwerpunkt ist dabei die Agrarförderpolitik, denn hier geht es um viel (Förder)Geld und hohe Flächenanteile. Doch ohne einen Wandel in der Landwirtschaftspolitik werden wir das Artensterben nicht aufhalten können. Dabei richtet sich unser Gesetzentwurf für mehr Artenvielfalt v.a. gegen die Landesregierung, die in den vergangenen Jahren nur unzureichend entsprechende Förderprogramme auf den Weg gebracht hat. Wir wollen erreichen, dass der Mehraufwand für Naturschutzmaßnahmen auf dem Acker entsprechend honoriert werden.

Unsere Forderungen haben wir in einen Gesetzestext fließen lassen, denn wir wollen, dass die Politik gezwungen ist, möglichst schnell konkrete Maßnahmen zu ergreifen und geben uns nicht mit weiteren Absichtserklären, Monitorings oder Beiräten zufrieden.

 


Naturlehrpfad Erpetal

In Hoppegarten gibt es einen Naturlehrpfad, der als Rundkurs zwischen den einstigen Mühlenstandorten Ravenstein und Heidemühle um das Naturschutzgebiet im Erpetal bei Waldesruh angelegt wurde.

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Beim Insektensommer zählen wir, was zählt

Beobachten Sie das Summen und Brummen in Ihrer Umgebung und werden Sie Teil unserer bundesweiten Meldeaktion für Insekten. Insektenfans können sie schon mal folgende Termine dick im Kalender anstreichen: In diesem Jahr findet der Insektensommer vom 31. Mai bis 9. Juni und vom 2. bis 11. August statt.. mehr →

Unser aktueller Tätigkeitsbericht

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NABU Hoppegarten Tätigkeitsbericht 2016 - 2019
Jahresbericht 16-19 final.pdf
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