Wenn man heute am Wasser der Erpe im Erpetal sitzt, dann hört man durch das anmutige Säuseln der Bäume und Sträucher ein leises Wimmern.
Vor wenigen Tagen ist unser Gerd Kroner von uns gegangen. Ein „Urgestein“, ein Mensch der Natur. „Der König des Erpetals“, wie er von vielen Waldesruhern genannt wurde, war nicht nur ein weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannter Naturschützer.
Er war Träger des Brandenburger Naturschutzpreises und Zeit seines Lebens in der Natur und Naturschutzarbeit tätig.
„Dieses Verantwortungsbewusstsein für unsere Heimat gibt es doch heute fast gar nicht mehr“, sagen seine Naturfreunde, die den Weg mit Gerd Kroner immer gerne gingen.
„Was haben wir mit unserem Gerd für tolle Ausflüge in unsere Naturschutzgebiete unternommen. Was haben wir gelernt und was haben wir erhalten“.
Gerd Kroner kannte jeden Strauch, jeden Baum, jeden Pfad. Damit hinterlässt er nicht nur bei uns Menschen eine große Lücke. Das tief empfundene Mitgefühl seiner Naturfreunde gilt in dieser schweren Zeit Gerds lieben Frau Christel und seiner Familie.

Bild könnte enthalten: 1 Person, lächelnd, steht, im Freien und Natur


Unsere Ortsgruppe trifft sich wieder am 18.10.19 um 19 Uhr im Haus der Generation. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen!


Artenvielfalt retten - Zukunft sichern

Brandenburger Naturschutzverbände starten Volksinitiative

Dass der Verlust unserer biologischen Vielfalt längst kein Nischenthema mehr ist, hat das Volksbegehren in Bayern Anfang des Jahres mit fast 1,8 Millionen Unterstützern eindrucksvoll gezeigt. Klar ist, dass z.B. die Masse der Flug-Insekten laut der Krefelder Studie innerhalb der letzten 25 Jahre selbst in Schutzgebieten um 75 Prozent abgenommen hat. Bei den Vögeln der Agrarlandschaft und den Amphibien sieht es ähnlich düster aus.

Die Brandenburger Umwelt- und Naturschutzvereine NABU, BUND, Naturfreunde, deren Jugendorganisationen, Grüne Liga sowie die Aurelia Stiftung als Initiatoren haben Mitte April 2019 einen Volksinitiative für mehr Artenvielfalt in Brandenburg gestartet. Wir wollen mit unserer Volksinitiative erreichen,

- dass in Naturschutzgebieten und FFH-Gebieten keine Pestizide eingesetzt werden dürfen,
- dass landeseigene Flächen ökologisch bewirtschaftet werden,
- dass es größere Pufferzonen um Gewässer gibt,
- dass Agrarsubventionen nicht nach Fläche, sondern nach umweltgerechtem Handeln ausgegeben werden,
- dass Kommunen ihre Flächen pestizidfrei bewirtschaften,
- dass es weniger Lichtverschmutzung
- und weniger Flächenverbrauch gibt.

Schwerpunkt ist dabei die Agrarförderpolitik, denn hier geht es um viel (Förder)Geld und hohe Flächenanteile. Doch ohne einen Wandel in der Landwirtschaftspolitik werden wir das Artensterben nicht aufhalten können. Dabei richtet sich unser Gesetzentwurf für mehr Artenvielfalt v.a. gegen die Landesregierung, die in den vergangenen Jahren nur unzureichend entsprechende Förderprogramme auf den Weg gebracht hat. Wir wollen erreichen, dass der Mehraufwand für Naturschutzmaßnahmen auf dem Acker entsprechend honoriert werden.

Unsere Forderungen haben wir in einen Gesetzestext fließen lassen, denn wir wollen, dass die Politik gezwungen ist, möglichst schnell konkrete Maßnahmen zu ergreifen und geben uns nicht mit weiteren Absichtserklären, Monitorings oder Beiräten zufrieden.

 


Naturlehrpfad Erpetal

In Hoppegarten gibt es einen Naturlehrpfad, der als Rundkurs zwischen den einstigen Mühlenstandorten Ravenstein und Heidemühle um das Naturschutzgebiet im Erpetal bei Waldesruh angelegt wurde.

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Beim Insektensommer zählen wir, was zählt

Beobachten Sie das Summen und Brummen in Ihrer Umgebung und werden Sie Teil unserer bundesweiten Meldeaktion für Insekten. Insektenfans können sie schon mal folgende Termine dick im Kalender anstreichen: In diesem Jahr findet der Insektensommer vom 31. Mai bis 9. Juni und vom 2. bis 11. August statt.. mehr →

Unser aktueller Tätigkeitsbericht

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NABU Hoppegarten Tätigkeitsbericht 2016 - 2019
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